Im mittleren Lebensalter noch einmal nach neuen beruflichen Herausforderungen zu suchen, ist heute ganz normal geworden. Doch gerade, wenn deine letzte Stellensuche schon etwas zurückliegt, fragst du dich sicherlich: Wie bewirbt man sich mit über 50? Keine Sorge – hier bekommst du alle Infos rund um die Gestaltung deines tabellarischen Lebenslaufs ab 50! Dein Vorteil gegenüber jüngeren Mitbewerbern ist deine Erfahrung, und aus deinem umfangreichen Erfahrungsschatz kannst du genau die Elemente präsentieren, die zur jeweiligen Stelle passen. Sei also selbstbewusst und hebe genau die Dinge hervor, die dich als ältere und erfahrene Kraft so wertvoll für das Unternehmen machen. Mit einem gut strukturierten Lebenslauf ab 50 zu überzeugen, ist gar nicht so schwierig. Sei selbstbewusst und legen den Fokus in deiner Bewerbung auf die Fähigkeiten und Erfahrungen, die für das Unternehmen wichtig sind. Eine gute Recherche zum Unternehmen helfen dir die richtigen Ton zu finden.
Zuerst solltest du dir einen Überblick über passende Stellenanzeigen verschaffen. Achte besonders auf die geforderte Berufserfahrung, den Standort und die Branche des Unternehmens. Wenn du bereits Berufserfahrung hast, ist es sinnvoll, darauf aufzubauen. Als Berufseinsteiger musst du dir darüber im Klaren sein, wo du leben und arbeiten möchtest. Sei flexibel und suche auch außerhalb der großen Städte. In Ballungszentren sind attraktive Stellen besonders umkämpft. Achte darauf, dass die Arbeitgeber tatsächlich Nachwuchskräfte suchen. Dies ist oft in der Stellenanzeige vermerkt. Wenn Berufserfahrung erforderlich ist, werden Bewerbungen von Berufseinsteigern oft sofort aussortiert. Das ist sowohl für dich als auch für den Arbeitgeber frustrierend.
Wenn du bereits im Berufsleben stehst, musst du nicht so streng auf die formalen Kriterien achten. Einige Jahre weniger Berufserfahrung lassen sich oft durch die Nennung wichtiger Projekte oder herausgehobener Verantwortlichkeiten ausgleichen. Die Stellenanzeige gibt den Bewerbern in diesem Fall nur eine grobe Erwartungshaltung mit.
Wenn du passende Stellenanzeigen gefunden hast, geht es darum, sich zu bewerben. Achte besonders auf die in den Anzeigen genannten Fristen. Es ist ärgerlich, wenn deine Bewerbung abgelehnt wird, nur weil sie zu spät eingegangen ist. Nun kommt es auf das Anschreiben und den Lebenslauf an - das Herzstück jeder Bewerbung.
Im Gegensatz zur verbreiteten Praxis, viele Bewerbungen auf einmal abzusenden, solltest du jede Bewerbung sorgfältig ausarbeiten. Personaler mögen keine generischen Texte. Beim Lebenslauf kannst du zwar ein Muster verwenden, das du jeweils leicht an den entsprechenden Job anpasst. Die Anschreiben sollten jedoch auf das jeweilige Unternehmen und die angestrebte Position eingehen. Es ist wichtig, dass der zuständige Personaler erkennt, dass du dich mit dem Unternehmen und den Aufgaben des Jobs befasst hast. Dafür ist keine stundenlange Recherche nötig: Oft reicht es, Bezug auf die konkrete Stellenanzeige und die Unternehmens-Website zu nehmen. Nimm dir aber auf jeden Fall die Zeit, das Anschreiben individuell auf den jeweiligen Arbeitgeber zuzuschneiden.
Auch wenn du diese Tipps befolgst, ist es angesichts der Vielzahl von Mitbewerbern natürlich nicht garantiert, dass du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Allerdings ist es auch nicht unwahrscheinlich, wenn du maßgeschneiderte Unterlagen an eine überschaubare Anzahl von Arbeitgebern sendest.
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